Remigration auf WordPress

Ich habe mich bei PRinguin mit einer Vielzahl von Content Management Systemen auseinander setzen müssen und mittlerweile auch einige Systeme selbst geschrieben. Nachdem viele Kunden WordPress als Content Management System präferieren, musste ich mich wieder öfter mit WordPress auseinandersetzen – dem System, mit dem ich diesen Blog anfangs betrieben hatte.

Nun habe ich den Blog wieder auf WordPress zurück migriert. Der Hauptgrund ist einfach der, dass mich die Wartung eines eigenen Systems nur für meinen Blog zu viel Zeit kostet und ich so gezwungen bin, mehr mit WordPress zu arbeiten und automatisch auf dem neuesten Stand bleibe.

Allerdings habe ich auch direkt einige Nachteile von WordPress zu spüren bekommen, die ich nicht nachvollziehen kann.

1. WordPress unterstützt keine Mehrsprachigkeit von Haus aus. Dazu bräuchte man ein Plugin und die verfügbaren Plugins gefallen mir von Aufbau und Code nicht wirklich. Daher werde ich meine Seite zukünftig nur noch auf Deutsch führen und die englische Version der Seite einstellen.

2. WordPress bringt kein Kontaktformular mit. Ich kenne keine Homepage, die ohne Kontaktformular auskommt und dass so ein Basisfeature in WordPress nicht enthalten ist wundert und ärgert mich. Immerhin gibt es hier mit Contact Form 7 ein gutes Plugin – hoffentlich hält der Autor es aktuell.

3. Miese SEO- Einstellungen von Haus aus und wenig Einstellmöglichkeiten. Da bieten andere CMS und Blogging-Plattformen von sich aus mehr – ohne Plugins. Auch Social-Integrationen wurden in WordPress 3.9 offenbar eingespart.

4. Flexibler Inhalt nur via HTML oder Plugins. Ein einfacher Slider erfordert entweder Eigenarbeit oder eben eines der – in dem Fall zugegebenermaßen massenhaft vorhandenen – Plugins.

Nichtsdestotrotz werde ich WordPress jetzt eine Chance geben. Los geht’s!